Rückblick 2018

„Open Banking“ war das zentrale Thema der Digital Banking Conference am 16. und 17. Mai in Berlin. Mehr als 700 Teilnehmer und 60 Speaker, darunter Finanzpolitiker, Entscheider aus Banken, Börsen, FinTechs und Technologie-Unternehmen diskutierten neue Geschäftsmodelle, Instant Payments, Digitale Identitäten, Cloud Services und neue Perspektiven.

Am Vorabend im Atrium der Deutschen Bank ging es um die Auswirkungen auf Politik und Aufsicht. Bitkom-Präsident Achim Berg eröffnete den Abend und forderte ein klares Bekenntnis zu Digital First. BaFin-Präsident Felix Hufeld warnte, bei Open Banking werden auch Dinge schiefgehen: „Umso zentraler ist Vertrauen - und dieses Vertrauen der Nutzer muss mit Respekt behandelt und sicherheitstechnisch berücksichtigt werden, auch von Startups“. Kirsten Oppenländer, Managing Director bei der Deutschen Bank, verwies ebenso auf die Notwendigkeit von Standards und Transparenz im Open Banking. Berlins Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen sprach in seinem Impulsvortrag das Ökosystem an: „Dass FinTechs nach Berlin finden, ist kein Zufall.“

Der Konferenztag am 17. Mai bot auf zwei Bühnen ein dichtes Programm mit Vorträgen, Panels und ausgiebigen Möglichkeiten des persönlichen Austauschs. Die Teilnehmer diskutierten Technologien und Geschäftsmodelle einer transformierten Finanzwelt. „Wenn man in ein neues Marktsegment investiert, ist es immer gut, am Kunden zu beginnen. Technologie und Daten treiben die Beziehungsveränderung von Bank und Kunden,“ analysierte Dr. Roland Folz, CEO der solarisBank. Holger Friedrich, Managing Director von CORE zu den akuten Herausforderung Digitaler Identitäten: „Technische Möglichkeiten stehen faktischen Unmöglichkeiten der Regulierung gegenüber. Vertreter, insbesondere der Finanzindustrie, müssen sich auf einen sinnvollen, am Geschäftsmodell orientierten Standard einigen“. Allgegenwärtiges Thema war die PSD2: Harald Patt von Fosun sah in ihr und Open Banking die Zukunft des gesamten Handels. Udo Milkau von der DZ Bank erinnerte sie hingegen an Schrödingers Katze.

Einen schumpeterischen Prozess der kreativen Zerstörung in der Finanzdienstleistungsbranche beobachtet Dr. Levin Holle, Abteilungsleiter Finanzmarktpolitik des Bundesministeriums für Finanzen. Einer der Gewinner davon ist N26. CFO und Gründer Maximilian Tayenthal: „Wir bauen auf drei Maximen: Wir glauben daran, dass man eine Banklizenz braucht, um die Branche zu verändern. Wir sind ein Mobile-First-Unternehmen. Und Einfachheit ist die beste User Experience.“

Ein großer Dank für eine gelungene Digital Banking Conference 2018 gilt auch den Premium Partnern The Boston Consulting Group, KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mastercard und Visa sowie den #digiba18-Partnern Crealogix, Dell EMC, Deutsche Bank, GFT Technologies, NTT Data und WebID Solutions!

PDFs der freigegebenen Präsentationen werden innerhalb der nächsten Tage in den jeweiligen Programmpunkten zur Verfügung gestellt. Videos ausgewählter Sessions finden Sie demnächst ebenfalls online.

Save the Date - das Datum für die Digital Banking Conference 2019 ist bereits fixert: Am 22. und 23. Mai 2019 dreht sich wieder alles um die Zukunft des Bankings.

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